Wie jetzt weiter?

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Gestern 21:07
avatar  PeterM
#1
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Ich hoffe, das ist im richtigen Unterforum; ansonsten bitte verschieben.
Für mich ergeben sich jetzt 3 Fragen:
1. Wie weiter mit dem Messieproblem - sollte ich mich gegenüber der Hausverwaltung oder Hausmeiterfirma irgendwie erklären?

2. Was mache ich mit dem Wasserschaden - es wäre zumindest möglich, dass da bei mir en Problem ist.

3. Langfristig - falls ich das Müllproblem irgendwann gelöst bekomme, wie verhindere ich, dass es wieder auftritt:
Wie gesagt ich sehe derzeit keine Lösung wegen Einsamkeit und Geldmangel infolge arbeitslosigkeit.


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Gestern 22:04
avatar  Sybille
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Hallo Peter,

also offen gesagt wüsste ich (1) nicht, was man der Hausverwaltung da groß erklären könnte. Platt gesagt: Ob Du ne schwere Kindheit hattest oder nicht ist dem Vermieter vermutlich egal, der will bloß sein Haus in Ordnung haben. Da wird eine Erklärung wenig nützen fürchte ich ...

mMn brauchst Du zügig ne Lösung für (2). DANN hast Du auch was was Du denen sagen kannst. "Undichtigkeit in meiner Dusche ist behoben." zB. *Das* ist etwas was den Hausmeister interessiert.
Also. Du schreibst es wäre möglich, dass der Grund für den Wasserschaden bei dir liegt. Ich denke daran das zügig zu klären wird kein Weg vorbei führen.
Besteht die Möglichkeit den entsprechenden Ort (Dusche ? Waschmaschine? ... ) partiell freizuräumen (ob durch stapeln, quetschen oder rausbringen ist ja zunächst Mal egal, es geht ja erstmal darum das Problem unter die Lupe zu nehmen) und sich das anzuschauen?
Kannst Du ein bisschen genauer erklären, wie es aussieht und warum Du nicht weißt, ob Du die Ursache für den Wasserschaden in deiner Wohnung hast?

(3) ist ne Frage für nen anderen Tag denke ich.

Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vermieter das einfach auf sich beruhen lassen wird.
Und bereits aktiv zu sein, wenn Du das nächste Mal von ihm hörst wäre bestimmt kein Fehler ...


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Gestern 22:48
avatar  PeterM
#3
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Zum Wasserschaden:
Folgendes Problem:
Im "Spülkasten" der Toilette - in die Mauer eingebaut - ist die Zuleitung zu dem Ventil, dass den Spülkasten nach Spülung wieder füllt, etwas undicht, d.h. es fließt ständig etwas Wasser in den Spülkasten aus der Wssserleitung nach. Vermutlich läuft das geringfügig ab in das Toilettenbecken. Jedenfalls füllt sich der Spülkasten höher als ursprünglich vorgesehen. Ich vermute nun, dass der Spülkasten (eigentlich ein Teil der Mauer) bei dem erhöhten Wasserstand nicht dicht ist. Bei mir kann ich nichts sehen von Wasserschaden, da unterhalb des Spülkastens Fliesen sind. Bie dem Mieter unten drunter ist vermutlich in der Höhe oben Putz. Außerdem ist vor der genannten undichten Zuleitung eine Absperrung. Diese hatte ich schon mal versucht, mit einer Rohrzange zu schließen. Die rührt sich nicht -- vermutlich festgeroste/verkalkt. Der Fahrstuhl hier ist von 1974, so alt ist vermutlich auch das Haus.
Es gibt Hinweise darauf, dass die gesamte Sanitärinstalltion ausgetauscht gehört. Solange ich hier wohne - ca 13 Jahre -ist an der Sanitärinstallation nichts gemacht worden. U.a. ist die Abwasserleitung von der Toilette verkalkt (verengt) - von Kaltwasser(!)-.

Zum Aufräumen anfangen:
Es war ja noch keiner drin in der Wohnung. Man kann folglich nicht sehen, dass ich was gemacht habe. Ich kann höchtens versuchen, die Geruchsverursacher zu entfernen. Dabei ist das Problem, das ich selber nichts rieche. Wenn da z.B. rohes Fleisch rumliegen würde, würde ich es riechen - aber so...


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Heute 00:09
avatar  PeterM
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Einsamkeit:
Ich habe seit Kindheit mehr oder weniger Übergewicht. Ich bin deshalb und wegen meinem Nachnamen in der Schule sehr gemobbt worden. Möglicherweise hat mir das damals einen Knax gegeben derart, dass ich soziale Kontakte nie gelernt habe.
Vielleicht:
- habe ich eine milde Form des Asperger-Sysndroms
- oder z.B. eine ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung
- soziale Phobie ist weniger wahrscheinlich
Außerdem bin ich bi, was es weiter kompliziert macht.

Zur Arbeitslosigkeit:
Ich habe Beruferfahrung in einem Bereich, wo angeblich Fachkräftemangel herrscht.
Mal abgesehen vom Alter und der Dauer der Arbeitslosigkeit, würde es helfen, wenn mir mal einer sagt, wie und in welcher Art und Weise, ich mich fortbilden kann, so dass das von einem potentiellen Arbeitgeber auch wertgeschätzt wird.
Der Personaler/Prokurist meiner letzten Firma sagte dazu, dass Arbeitgeber Fortbildungen, die von der Agentur für Arbeit bezahlt werden, für wertlos halten. Leider stimmt das mit meiner persönlichen Erfahrung überein. Ich hatte 2ß10 eine Fortbildung, die mir nichts genutzt hat - das damals Gelernte führte nicht zur Einstellung.


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Heute 06:53
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Zitat von PeterM im Beitrag #3
Im "Spülkasten" der Toilette - in die Mauer eingebaut - ist die Zuleitung zu dem Ventil, dass den Spülkasten nach Spülung wieder füllt, etwas undicht, d.h. es fließt ständig etwas Wasser in den Spülkasten aus der Wssserleitung nach. Vermutlich läuft das geringfügig ab in das Toilettenbecken. Jedenfalls füllt sich der Spülkasten höher als ursprünglich vorgesehen. Ich vermute nun, dass der Spülkasten (eigentlich ein Teil der Mauer) bei dem erhöhten Wasserstand nicht dicht ist. Bei mir kann ich nichts sehen von Wasserschaden, da unterhalb des Spülkastens Fliesen sind.


Wenn dir die Stelle bekannt ist, werden sie genau diese Stelle und alles rundherum reparieren wollen.
Ich kann gut verstehen, dass sie mit Polizei, Gesundheitsamt und Hausverwaltung anrücken, wenn die unteren Mieter den Schaden nun bemerken.
Der VERMIETER hat die Pflicht, das kurzfristig zu beheben. Denn Mietminderungen der Nachbarn will er wohl nicht tragen.

Wenn du deine Kooperation verweigerst, werden sie möglicherweise diese Kosten auf dich abwälzen. (Ob das rechtlich geht, weiss ich nicht, aber wäre ich Vermieter würde ich es versuchen, wenn sozusagen "unterlassene Hilfeleistung" durch die Polizei bestätigt vorliegt)

Mit deinen Depressionen im Gepäck wirst du dich wohl aufraffen müssen, all den Müll wegzuschaffen, der bis zu dem Weg führt - Bad komplett leer, Wege zum Bad leer und ggf. Küche, wenn deren Abfluss auf der Rückseite vom Bad liegt.

Falls du dich nicht aufraffen kannst, werden sie möglicherweise jemanden beauftragen und du darfst die Kosten tragen.
Ob in diesen Bereichen noch wichtige Dinge lagern, weisst du besser.
Diese finden und weit weg vom Bad und von der Küche deponieren.

Mir ist klar, dass viele Jahre einsamkeit, Depressionen und Vermüllung keine angenehme Kombination sind, um ins Tun zu kommen.
Dir bleibt nichts übrig als Kontakte aufzubauen.

Vielleicht kannst du Entmüller deiner Wahl beauftragen und findest ggf. finanzielle Unterstützung bei caritativen Einrichtungen. Allein diese Suche dauert an.

Falls das Gesundheitsamt kommt - die Polizei hat es angekündigt, also warte nicht lange auf sie - kann es sein, dass sie definieren, dass du nicht für dich sorgen kannst und in ein Heim musst.

Sorry, ich weiss, meine Informtionen und Gedanken verstärken deine ANGST und mit viel ANGST im SYSTEM freuen sich deine Depressionen, denn sie beschützen dich vor diesem überwältigenden Gefühl und lähmen dich zusätzlich.
Es handelt sich um dein LEBEN, deine LEBENSWEISE, deine "sichere" Behausung und du bist erwachsen.

Bist du erwachsen genug, um dich "gegen deine Depressionen" aufzulehnen und all die EXTREM unangenehmen Tätigkeiten anzugehen?

Willst du Wohnung behalten?
Willst du zwangsweise in ein Heim umgesiedelt werden (sicher weiss ich nicht, ob so was geschehen könnte, aber ich glaube, deine Wohnsituation wird definitiv dolle durchgeschüttelt werden)?

Was du willst und wieviel du dafür bereit bist zu tun, diese Entscheidung kann keine von uns dir abnehmen.
Die liegt bei dir.
DEin Leben, Deine Wohnsituation- Du wählst und entscheidest über dich!
Wenn dir jemand diese Wahl abnimmt, dann mit all den unangenehmen konsequenzen eines Hausbesitzers, von Behörden und anderen, die ihre VERANTWORTUNG gegenüber den anderen Mietern im Hause haben.


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